Hilfsnavigation
Volltextsuche
Quickmenu
  • Bürger
Seiteninhalt

Aktualisierung Coronavirus- Hilfen zur Unterstützung der einheimischen Wirtschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte Sie mit meinem Schreiben vom 24.03.2020 auf die vom Bund, den Ländern und den Kommunen getroffenen Maßnahmen gegen die wirtschaftlichen Folgen informiert. Bund und Landesregierung haben inzwischen konkrete Hilfsprogramme entwickelt.

Mit diesem Schreiben gebe ich Ihnen dazu aktualisierte Hinweise und Empfehlungen (Stand: 31.03.2020):

Maßnahmen des Bundes und des Landes Niedersachsen

Corona-Soforthilfe Kleinstunternehmen und Soloselbstständige (mit 1 bis 10 Beschäftigten)

Antragsteller mit bis zu 5 Beschäftigten können eine Soforthilfe von bis zu 9.000 € erhalten, mit bis zu 10 Beschäftigten bis zu 15.000 €.

Corona-Soforthilfe für kleine Unternehmen (mit 11 bis 49 Beschäftigten)

Antragsteller mit 11 bis 30 Beschäftigten können eine Soforthilfe von bis zu 20.000 € erhalten, mit 31 bis zu 49 Beschäftigten bis zu 25.000 €.

Alle Details zur konkreten Antragstellung erhalten Sie von der NBank:

Beratung und Auszahlung

Telefon:0511 30031-333, montags bis freitags: 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr,
samstags und sonntags: 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr
E-Mail: beratung@nbank.de, Internetseite: www.nbank.de

Daneben bestehen Kreditprogramme bei der KfW (über die Hausbanken) und dem Land (bei der NBank).

Solidarfonds Wolfenbüttel

Die Unternehmerfamilie Mast über die Curt Mast Jägermeisterstiftung, der Landkreis und die Stadt Wolfenbüttel stellen gemeinsam 2 Millionen € Soforthilfe zur Verfügung.

Ziel ist es, mit einem Zuschuss die Zahlungsfähigkeit der Antragsberechtigten zu sichern. Die Förderung besteht aus einem einmaligen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Die Höhe der Hilfe orientiert sich an der Zahl der Beschäftigten im Unternehmen. Bei bis zu 3 Vollzeitbeschäftigten können bis zu 10.000 € ausgezahlt werden, bei bis zu 5 sind es bis zu 15.000 €, bei bis zu 10 bis zu 20.000 € und bei über 10 Vollzeitstellen bis zu 30.000 €.

In begründeten Einzelfällen können Fördermittel bis zu 50.000 € auch unabhängig von der Beschäftigtenzahl gezahlt werden.

Anträge können von gewerblichen Unternehmen, vornehmlich Gastronomie und Einzelhandel, gestellt werden.

Es ist ein Selbsterklärungsblatt auszufüllen und zu unterzeichnen. Dieses und weitere Detailinformationen erhalten Sie auf folgender Internetseite:

www.wolfenbuettel.de/Coronahilfe

Der Solidarfonds soll helfen, sollten die Bundes- und Landesmittel aufgebraucht sein. Eine vorherige Inanspruchnahme dieser Mittel schließt eine Zahlung aus dem Solidarfonds nicht aus.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen hilfreich sind. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen in dieser schwierigen Zeit.

Wenn Ihnen Ihre Gemeindeverwaltung helfen kann, lassen Sie es mich bitte wissen.

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Andreas Memmert

Coronavirus- Hilfen zur Unterstützung der einheimischen Wirtschaft
Schreiben vom 24.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der durch das Coronavirus verursachten schwierigen wirtschaftlichen Situation werden vom Bund, den Ländern und den Kommunen Maßnahmen gegen die wirtschaftlichen Folgen ergriffen. Bund und Landesregierung arbeiten mit Hochdruck daran, konkrete Hilfsprogramme zu entwickeln.

Mit diesem Schreiben gebe ich Ihnen dazu einige Hinweise und Empfehlungen:

Maßnahmen des Bundes

Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Bestehende Programme für Liquiditätshilfen wurden ausgeweitet. Die Kreditgenehmigungsprozesse wurden vereinfacht, Bedingungen gelockert und Beschränkungen aufgehoben.

-        KfW-Gründerkredit und „ERP-Gründerkredit – Universell“

-        KfW-Kredit für Wachstum

Programme sollen in dieser Woche freigeschaltet werden. Anträge können seit dem 18.03.2020 über die Hausbanken gestellt werden.

Sonderprogramme für kleine und mittlere sowie für große Unternehmen werden aufgelegt.

Insbesondere für Unternehmen, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind (z.B. zur Begleichung von Verbindlichkeiten aus Miet- und Pachtverhältnissen).

Ansprechpartner sind die Hausbanken.

Bürgschaftsbanken und Ausfallbürgschaften der Länder sollen helfen. Mit Tilgungsaussetzungen soll gearbeitet werden.

Soforthilfe für kleinere Unternehmen, Selbständige und Freiberufler

Mit einem unbürokratischen Sofortprogramm sollen einmalige Soforthilfen zur Verfügung gestellt werden. Ausgeführt wird dieses Programm über die Länder. Antragstellung soll möglichst elektronisch erfolgen. Alle Details zur konkreten Antragstellung erfolgen in Kürze auf der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen.

Schutzfond für größere Unternehmen (ab 250 Beschäftigte)

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sieht Stabilisierungsinstrumente vor, um Tausende von Arbeitsplätzen zu sichern (Details siehe Internetseite des Bundesfinanzministeriums).

Insolvenzantragspflicht

Die Antragsfrist wird bis zum 30.09.2020 ausgeweitet (regulär nur drei Wochen).

Kurzarbeiterrelung

Der Deutsche Bundestag hat bereits eine Anpassung zur Abmilderung der Folgen des Corona-Virus beschlossen.

Maßnahmen des Landes Niedersachsen

Die Landesregierung hat zwei Förderprogramme zur Liquiditätssicherung von kleinen und mittleren Unternehmen, welche sich sowohl an kleine gewerbliche Unternehmen als auch an Angehörige freier Berufe richten, auf den Weg gebracht:

Einen Kredit zur Liquiditätshilfe, der im ersten Schritt kleinen und mittleren Unternehmen einen mit einem Betrag bis 50.000 € zur Verfügung stehen wird.

Einen Zuschuss des Landes für Kleinunternehmen und Familienbetriebe mit bis zu 49 Beschäftigten, damit die finanziellen Belastungen abgedeckt werden können, die andernfalls ihre Geschäftstätigkeit zerstören würden.

Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Entwurf der Förderrichtlinie (siehe Anlage)

Förderstelle ist die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank), Günther-Wagner-Allee 12 – 16, 30177 Hannover, 0511 30031-0

Die NBank hat ein Merkblatt (Stand: 23.03.2020) mit einer Übersicht über diese und weitere Hilfsangebote auf Landes- und Bundeseben herausgegeben, welches ich zur Information ebenfalls beifügt.

Maßnahme der Gemeinde Schladen-Werla

Stundung von Steuern sowie die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen

Es handelt sich um eine Maßnahme zur Verbesserung der Liquidität. Unmittelbar und erheblich betroffene Steuerpflichtige können ab sofort unter Darlegung der Verhältnisse Anträge auf Stundung von bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern oder auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer bei der Gemeinde stellen. Zinsfreie Stundung, wenn erhebliche Härte für das Unternehmen.

Ein Antragsformular ist angehängt. Für Fragen stehen die Mitarbeiter im Fachbereich II, Finanzmanagement, gern zur Verfügung, 05335 801-22.

Wir durchleben momentan eine herausfordernde Zeit, die uns alle auf eine harte Probe stellt.

Gegenseitige Hilfe und Unterstützung ist in dieser äußerst schwierigen Situation besonders gefragt.

Wenn Ihnen Ihre Gemeindeverwaltung helfen kann, lassen Sie es mich bitte wissen.

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Andreas Memmert

Merkblatt Hilfsangebote für Unternehmen (PDF, 338 kB)

Richtlinie Liquiditätssicherung (PDF, 103 kB)

Antrag Steuererleichterungen (PDF, 324 kB)